Berichte von 10/2013

Pfandflaschen und Pfanddosen

Samstag, 26.10.2013

Bevor ich den Blog angelegt habe, habe ich mir schon überlegt, ob ich denn überhaupt immer etwas zu erzählen habe. Und nun heißt die Überschrift "Pfandflaschen und Pfanddosen"... Nein, auch wenn ich nun schon 2 Monate hier bin, mir ist noch nicht so langweilig, dass ich nun anfange über Alltagsgegenstände zu schreiben. Aber Pfandflaschenabgeben wurde heute echt etwas Besondres für mich. Ja, auch in Estland gibt es Pfand auf Dosen und Plastikflaschen. Es gibt vier Preisstaffeln zwischen 4 Cent und 8 Cent. Normalerweise gehe ich ganz praktisch immer direkt nach meiner Arbeit in den Supermarkt meines Vertrauens ums Eck. Dort gibt es auch einen Automaten in dem ich die Pfandflaschen und -dosen werden kann. Aber mal ganz ehrlich: ich sammel doch nicht wochenlang irgendwelche Dosen und Flaschen in meiner WG im Stadtzentrum um dann, an meinem freien Tag oder nach der Arbeit, mit dem Bus und allem drum und dran 20 Minuten unterwegs zu sein um die Pfandflaschen und -dosen wieder in genau diesem Supermarkt abzugeben, wenn es bei uns in der Altstadt auch Supermärkte gibt, die Pfandflaschen und -dosen verkaufen. Also habe ich mich auf den Weg gemacht um mal mein Pfand wegzubringen. Das Viru, einem großen Einkaufszentrum, welches ca. 7 Minuten zu Fuß von meinem zu Hause entfernt ist, war mein Ziel. Der Supermarkt befindet sich im Untergeschoss des Einkaufszentrum. Motiviert habe ich gesamte untere Etage nach so einem Pfandautomaten abgesucht, allesdings erfolglos. Ich habe all meinen Mut zusammen genommen um eine freundliche Mitarbeiterin mal danach zu fragen. Mit Händen, Füßen und meinen leeren Dosen,glaubte ich zu meinen, sie habe mich verstanden. Allerdings schickte sie mich in den 4. Stock des Einkaufzentrums. Nichts wie rein in den Aufzug und hoch. Tja und dann stand ich da...

... auf dem Parkdeck des Einkaufzentrums. Ein bisschen habe ich schon an meiner Kommunikation gezweifelt, aber dann, in der hinteren Ecke habe ich es entdeckt:

ein kleines Häuschen in dem ich Pfandflaschen und -dosen abgeben kann. Auf dem Parkdeck des Einkaufzentrums Lächelnd. Warum das Häuschen da steht, weiß ich nicht, aber vom Parkdeck aus hat man auch einen tollen Blick auf die Altstadt, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Für den Weg nach unten habe ich mich dann für die Rolltreppe entschieden und bin in einem Buchgeschäft hängen geblieben. Ich hatte schon länger die Idee mir ein Kinderbilderbuch zu kaufen, mit Bildern und den entsprechenden Worten darunter. Vielleicht kann ich mir die Vokabeln ja damit besser merken Zwinkernd. Auch hier bin ich wieder total nett mit einer Verkäuferin ins Gespräch gekommen und sie hat mir gleich ein großes Buch nach meinen Vorstellungen gezeigt: "1000 söna ja pilti" (1000 Worte und Bilder). Die Verkäuferin war natürlich daran intressiert, was ich mit dem Buch machen möchte und so habe ich ihr meine Geschichte vom EFD erzählt. Und als sie mich dann noch gefragt hat, wie ich denn nun genau auf dieses Buchgeschäft gekommen bin, habe ich ihr gleich meine Pfandflaschengeschichte erzählt. Und was dann kam hat mich noch mehr ins Stauen gebracht: Ich konnte meinen Pfandzettel im Büchergeschäft einlösen. So ganz habe ich die Sache mit dem Pfand noch nicht verstanden, aber sein Pfand auf dem Parkdeck mit super Aussicht in einem kleinen Häuschen abzugeben und die Pfandquittung dann in einem Buchgeschäft einzulösen ist auf jeden Fall einen Blogeintrag wert Lächelnd.

Damit ihr auch noch was von meinem Buch habt, hier mal noch ein kleiner Auszug aus dem Buch. Am besten kann ich mir merken, dass "Nase" "nina" heißt Lächelnd.

 

Ach ja auch bei uns in Estland wird heute Nacht die Uhr um eine Stunde zurück gestellt. Somit bin ich auch in der Winterzeit eine Stunde voraus. Bleibt alles so wie es ist, nur ein bisschen anderst...

 

Guts Nächtle,

eure Krissi

If you're man enough to go to Elva then you're man enough to make a fire

Sonntag, 20.10.2013

Nach einem tollen Tag in Tartu ging es für Elisabeth und mich nicht wieder zurück nach Tallinn, sondern zusammen mit Scushanik und Anna-Maria ging es nach Elva. Elva ist das neue zu Hause von Anna-Maria. Sie lebt dort in eine leerstehenden Villa. Die sieht so aus:

Auf den ersten Blick echt toll: Ein großes Haus mitten in der Natur an einem See als Freiwillige ganz für sich zu haben. Allerdings auch ganz schön schwer dieses Haus mit Leben zu füllen. Jedoch hatten wir zu viert viel Spaß dort. Die erste Herausforderung bestand darin erst mal Feuer zu machen. Und irgendwie war das gar nicht so einfach... Estnisches Holz ist halt einfach wie die Esten: Es braucht eine Zeit bis der Funke Feuer fängt, aber wenn er es mal tut hat man einen neuen Freund fürs Leben Zwinkernd. Wie gut, dass es unser Funke Feuer gefangen hat und somit konnten wir einen erzählreichen Abend in einem warmen Zimmer verbringen. Für mich ist es echt immer wieder sehr spannend die Geschichten der andren Freiwilligen aus ihren Heimatländer zu hören. Es gibt einfach so viele intressante Freiwillige, die alle ganz verschiedene Erfahrungen gemacht haben.

 

Elva ist eine malerische Kleinstadt ca. 25 km von Tartu entfernt und ein richtiger Sommerurlaubsort für Esten. Es gibt 5 Seen in Elva und jede Menge Wald. Für einen Sonntag ein erholsames Ausflugsziel. Wir haben die meiste Zeit draußen mit Spazierenlaufen erbracht:

 

Tja und nun bin ich auch schon wieder zurück in meiner WG in Tallinns Altstadt. Zum ersten Mal hatte ich beim Einsteigen in den Bus das Gefühl nun auch nach Hause zu fahren - in mein neues zu Hause in Tallinn. Ich glaube ich bin hier angekommen Lächelnd.

Viele liebe Grüße in die große, weite Welt,

eure Krissi

 

Tartu - die erste Begegnung mit einer wunderschönen Stadt

Samstag, 19.10.2013

So langsam packt mich das Reisefieber innerhalb Estlands immer mehr. Natürlich habe ich noch längst nicht alle wundervollen Ecken in Tallinn entdeckt, doch heute ging es für mich einmal in die 2. größe Stadt Estlands, nach Tartu. Tartu wird in allen Reiseführern als "geistige Hauptstadt" bezeichnet und gilt als geistiges Zentrum der Esten. Die Universität, die ich natürlich besucht habe, ist die älteste und größe Uni des Landes. Und auch sonst ist das ganze Stadtbild von Tartu sehr studentisch geprägt. Kein Wunder, 1/4 der Einwohner Tartus sind Studenten.

Ganz früh morgens ging es für Elisabeth und mich von Tallinn aus los mit dem Bus in das 2 1/2 Stunden entfernte Tartu. Dort warteten schon Shushanik und Anna-Maria auf uns. Im laufe des Tages stießen auch noch Florian, Ömer und Irakli zu uns. Eine bunte internationale Freiwilligengruppe in Tartu Lächelnd. Wir hatten viel Freude beim gemeinsamen Erkunden von Tartu.

Am Ende des Tages musste ich echt feststellen, dass ich mich schon ein bisschen in Tartu verliebt habe. Im Laufe des Jahres werde ich auf jeden Fall noch mal hierher zurück kehren. Zumal es dort im Umfeld auch noch so einige tolle Freiwillige gibt, die ich auch noch besuchen möchte. Es ist echt ein großes Geschenk nun auch immer mehr die Freiwilligen außerhalb von Tallinn kennen zu lernen und sie besuchen. Meine restlichen 10 Monate werden nicht langweilig werden.

Damit ihr es besser verstehen könnt, warum mir Tartu so gut gefällt hier noch einige Fotos von der Stadt:

Realität

Donnerstag, 10.10.2013

Heute ging es für mich zum ersten mal mit zu einem Familienbesuch. Bisher kannte ich die Sitation der Kinder in den Familien nur von Erzählungen und von Fotos. Aber nun weiß ich wie es in Wirklichkeit aussieht. Die meisten der Kinder, die zu uns kommen, leben in den typischen Plattenbauten aus der Sowjetunion. Von außen sehen sie eigentlich aus wie so ganz normale Plattenbauten. Aus den Erzählungen wusste isch schon, dass hinter jedem einzelnen Fenstern ein ca. 10 m2 großes Zimmer ist. Und dieses Zimmer ist das zu Hause von einer ganzen Familie. In dem einem Raum befindet sich alles. Einige dieser Zimmer haben keinen Strom. Aber dennoch leben die ganzen Familien dort zusammen. Schon als wir das Gebäude betreten haben, kam mir ein undefinierbarter Gestank in die Nase. In einem alten Treppenhaus ging es dann nach oben. Das sah dort so aus:

 In jeder Etage gibt es einen langen Flur mit vielen, vielen Türen. Und hinter jeder einzelnen Türe lebt eine Familie mit ihrer ganz eigenen Geschichte, wie es dazu kam, dass sie nun unter solchen Bedingungen leben müssen.

Auch wenn ich wusste, was mich erwartet war ich sehr geschockt was sich hinter den Türen so verbirgt. Es ist wirklich ein kleines Zimmer in dem sich das Leben so abspielt. An den Wänden ist Schimmel, es gibt krabbelnde Tierchen und es müffelt stark. An der Wand an der Seite lehnt eine Luftmatratze, wahnscheinlich ein Schlafplatz. Auf der gegenüberliegenden Seite steht eine große Schrankwand - vollgestopft mit allem Möglichem. Es gibt noch ein mini kleines WC Zimmerchen, wirklich total kein und gerade mal Platz um sich hinzusetzen. Eine Waschmöglichkeit gibt es nicht (dafür hat Peeteli 12 Duschen, die jeder benutzen darf); das Wasser das aus dem "Küchenwasserhahn" kommt, ist stets kalt. Die Küche ist auch im Hauptzimmer, jedoch würde ich es nicht als Küche bezeichen. Es ist vielmehr ein Wasserhahn mit Spühlbecken und daneben, auf einen kleinen Tisch, eine tragbare Herdplatte. Ich durfte zwar Fotos von der Wohnung machen, darf sie aber nicht im Internet veröffentlichen. Wenn ich wieder in Deutschland bin, kann ich euch aber gerne einige dieser Fotos zeigen.

Die Flure sind vollgeschmiert mit Aussagen wie "Hasch zu rauchen bringt nichts, nur Heroin bringts!" oder "Du willst high sein? Dann gehe in den Wald und esse Pilze bis du im Himmel bist!". Es ist kein Geheimnis das in diesen Gebäuden (ich weigere mich hier nun von Häusern zu schreiben, ein Haus ist für mich ein sichere Platz) mit Drogen gehandelt wird.

Als ich das Gebäude wieder verlassen habe bekam ich erst mal eine Gänsehaut. Die meisten der Kinder, die ich im Day Care Center betreue wohnen in einem solchen Zimmer, zusammen mit der ganzen Familie. Ich kann sie nun immer besser verstehen warum sie eigentlich jede freie Minute im Peeteli verbringen wollen und abends nicht mehr nach Hause wollen. Auch ist mir nun noch mehr bewusst geworden, warum gerade die kleinen ein so großes Bedürfnis nach Bewegung haben. In den vollgestopften Zimmern ist kaum Platz zum Bewegen und die langen Flure mit merkwürdigen Menschen laden auch nicht zum Spielen und Toben ein. Immer mehr wird mir bewusst wie wertvoll und sinnvoll die Arbeit der Mitarbeiter von Peeteli ist und was für wunderbare Menschen es gibt, die diese Arbeit mit Geld-, Sach- und Zeitspenden unterstützen. Schön nun auch ein kleiner Teil davon sein zu dürfen!

 

In diesem Sinne,

guts Nächtle,

eure Krissi

 

Kopli Erlebnis

Dienstag, 08.10.2013

Heute ging es mit Peeteli mal wieder nach Kopli. Kopli ist ein Stadtteil von Tallinn. Er liegt eigentlich ganz hübsch an der Küste, ist aber ein soizaler Brennpunkt in dem viel Armut herscht. Die ersten Kontakt ezu den Straßenkinder entstand damals auch genau in diesem Viertel.

 

By the way: Heute war auch einer der "ersten Generation von Straßenkindern" bei uns zu Besuch. Er hatte damals als 13jähriger mitgeholfen die zugemauerten Fenster der Kirche zu öffen - ist danach aber nicht mehr ins Day Care Center oder ins Night Shelter gekommen, sondern hat sein Leben auf der Straße verbracht. Vor kurzen kam er nach 12 Jahren Gefängnis wieder frei gekommen und will sein Leben nun ändern. Einige seiner Freunde von damals sind den Weg mit Peeteli gegangen und leben nun mit ihren Familien in Häusern und haben einen festen Arbeitsplatz. Peeteli unterstützt ihn nun auch beim wieder Fuß fassen. Sollte er jedoch noch einmal etwas kriminelles tun, wird er die Hilfe und Unterstützung verlieren.

 

Obwohl das Wetter heute so richtig grau und verregnet war kamen wieder viele Familien und Obachlose zur Lebensmittelverteilung. Eine Besuchergruppe aus Finnland hatte das Geld für die Lebensmittel gespendet und Verteilaktion durchgeführt. Ich habe eigentlich nur Kerzen verteilt an Menschen die ohne Strom leben. Aber es war auch ein tolles Gefühl so etwas einfaches, aber dennoch praktisches zu tun. So stelle ich es mir in Afrika vor, wenn arme Menschen beschenkt werden - nur viiiiiiiiiiiiel wärmer Lächelnd

Damit ihr euch das alles ein bisschen bildlicher vorstellen könnt, hier wie immer noch ein paar Fotos dazu:

 

Wünsche euch allen noch eine tolle Woche,

LG Krissi 

On Arrival Training

Samstag, 05.10.2013

Jaaaa, ich bin in Estland angekommen :). Nur um mein Gefühl vom Freiwilligendasein noch mehr zu stärken, wurde ich, genau wie 15 andere Internationale Freiwillige aus Armenien, Italien, Slowenien, Georgien, Griechenland, Österreich, Ungarn, Frankreich, Portugal und natürlich Deutschland zum "On Arrival Training" eingeladen.

Für mich ging es mit dem Bus von Tallinn aus in das ca. 2 1/2 Stunden entfernte Viljandi ins Landesinnere von Estland. Erfreulicher Weise habe ich schon im Bus die ersten andren Freiwilligen getroffen und wir konnten uns gleich mal ein bisschen Austauschen. Die Fahrt verging also recht schnell. Mittler Weile habe ich mich an das Busfahren durch Wälder und keine Städte glaub schon ganz gut gewöhnt.

Der erste Eindruck von Viljandi war auch ganz gut: Es ist einfach eine nette kleine Stadt (20.000 Einwohner), umgeben von einer wunderhübschen Natur (Wald und See), die einfach eine gewisse Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, waren die letzten 5 Tage jedoch alles andre als ruhig bei der Mischung an Internationalität Lächelnd. Durch die verschiedenen Seminareinheiten konnten wir Freiwillige uns besser kennen lernen, die Stadt Viljandi erkunden, estnische Tänze und die estnische Sprache erlernen, uns mit unsre eigenen Kultur und der estnischen Kultur auseinandersetzen, bekamen Überlebenstipps für ein Jahr in Estland, uns selbst Ziele für unsre Arbeit in den einzelnen Projekten erarbeiten und uns natürlich auch selbst ein bisschen reflektieren. Untergebracht waren wir in einem 4 Sterne Hotel. Ja, ein bisschen Luxus braucht man ja auch schon als Freiwillige Zwinkernd... Wobei es echt komisch war sich z.B. beim Abendessen vollkommen bedienen zu lassen.

Die Abende standen zur freien Verfügung; am Ende sind wir dann doch immer in einer Bar gelandet. Durch Zufall sind wir auf eine nette kleine "illegale" Bar im Keller eines Hinterhofes gestoßen. Illegal deswegen, da sie von der Stadt nicht offiziel als Bar abgenommen wurde bzw. es können sich laut Vorschriften nur 10 Personen darin aufhalten (hatte wohl irgendwas mit den Rettungswegen zu tun). Die beiden Besitzerinnen haben sich nun einfach dazu entschlossen hin und wieder nette kleine private Partys in den Räumlichkeiten zu veranstalten, in denen man eben alkoholische Getränke erwerben kann. Schon ganz schon clever.

 

Ich habe es sehr genossen Zeit mit den andren Freiwilligen zu verbringe, sie und ihre Arbeitsstellen kennen zu lernen und festzustellen, dass wir uns doch immer wieder alle mit einem ähnlichen Problem herumschlagen: DIE SPRACHE. Ja, die Sprache ist einfach der Schlüssel zu den Menschen. Allerdings wurde mir auch klar, dass ich nicht immer alles auf meine noch sehr eingeschränkte Kommunikation schieben kann. Was dieses EFD Jahr mit mir macht und was ich aus diesem EFD Jahr mache, liegt ganz bei mir und meiner Einstellung. Ich bin noch immer sehr dankbar hier im Peeteli sein zu dürfen und erfreue mich sehr an meiner Arbeit. Da ich nun auch noch mehr Freiwillige kennen gelernt habe, die ebenfalls ihre Einsatzstelle in Tallinn haben (und natürlich auch einige, die nicht in Tallinn sind -> neue Besuchs- und Ausflugsziele), glaube ich so langsam mit auch ein soziales Netzwerk aufbauen zu können. Außerdem fühle ich mich nun auch unglaublich motiviert weiter die Sprache zu lernen und auch anzufangen mich tiefer mit der estnischen Kultur auseinander zu setzen.

 

Zum Abschluss hier noch ein paar Fotos:

    

Viele liebe Grüße aus dem verregneten Tallinn,

eure Krissi